URBANE CHANSONS - ORGANISCHE POP-POESIE UND FILIGRANE AKUSTIKGITARRE

STIMMEN

"Eine Verbundenheit, die hörbar ist." Hanna Koerdt Altmark Zeitung

“Marie-Antoinette und Richard Holzmann sind für Menschen, die gerne mit ihrem Gehör im Zauberwald der Poesie spazieren gehen und dabei [...] interessante musikalische Klänge wahrnehmen wollen, eine Entdeckung!" Reinald Hanke Cellesche Zeitung

''Virtuoses Gitarrenspiel und mitreißender Gesang: Urbane Chansons' [sind] Lieder die geprägt sind vom beeindruckenden Gitarrenspiel Richard Holzmanns, dass sich irgendwo im weiten Umkreis des Jazz bewegt. Marie Antoinette singt dazu in mal schwärmerischen, mal nachdenklichen Texten von Liebe, die sich einfach nicht erfüllen kann, von der schwierigen Suche nach dem richtigen Weg im Leben und dem Glück in den kleinen Dingen - mit einer Stimme die berührt." Hessische Allgemeine

"So erfindungsreich und bilderreich Marie-Antoinettes manchmal abgehoben wirkende Sprache ist, sie transportiert keine Klischees, sondern lässt beim Zuhörer eigene Bilder entstehen. Ihre Texte sind zugleich im Alltag verwurzelt: „Jeder Moment ist [die beste] Gelegenheit“ ist so seine Formulierung. Noch konkreter im Song „Bon Voyage“ der Refrain „Die der Ferne [ist mein] Versteck“. Viele Texte an diesem Abend stehen französischen Chansons nah, ohne diese sprachlich nachzuformen. Wie sie von Jacques Brel vertont worden wären? Der musikalische Stil Holzmanns ist ein ganz anderer. Er ist disparater als bei Brel. Holzmann hat die Texte eher aus einem Spannungsverhältnis heraus vertont als in Verdopplung des Textes. Darin liegt ein Teil der Faszination dieses Duos.” Reinald Hanke Cellesche Zeitung

BIOGRAFIE

Feinmaschiger Fingerstyle der Akustikgitarre von Richard Holzmann und Marie Antoinettes intime Gedankenwelten entfalten sich zu selten gehörter Pop-Poesie. Mit unmittelbarer Empathie, unerwarteten Kompositionen und dichtem Songwriting erzeugen sie gemeinsam eine feine Wucht, die den Hörer herausfordert und zeitgleich seinen den Alltag verschönert.

Es ist die Rede von Kindheitserinnerungen, dem flirrenden Glitzerstaub in Oma´s Haus, sonnenverbrannten Handwerkerhänden, der Melancholie darüber, sich selbst eine Heimat zu sein. Die Wahl-Köpenickerin Marie Antoinette findet Poesie in der Krankheit ‘Depression’ und macht sie laut, denn darüber reden wir immer noch zu wenig. Wenn die Sängerin leise und empathisch phrasiert, sich dabei begleitet am Akustikbass oder der Sansula - einer Form der Kalimba - dann spürt man ihre Resonanz in der Welt von Hermann Hesse bis Dirty Dancing. Zwischen Hipstertum und Nostalgie steht vorrangig ihr ur-inneres Bedürfnis sich auszudrücken. Als Dorfkind am Waldrand mit dem Lauf der Jahreszeiten aufgewachsen, beeinflusst von West-Radioshows, die ihre Eltern zu DDR-Zeiten heimlich auf Kassetten mitschnitten, prägt sich früh ihre Ambivalenz zwischen lyrischen Naturbeschreibungen und hookigem Ikonenpop. Sensibilisiert für feine zwischenmenschliche Schwingungen mit herzhaftem Lachen, dem Glitzern der Wellen auf dem Meer fern von Raum und Zeit, sind dies die Themen, die sie heute mit ihrer reichen, flexiblen Stimme am liebsten besingt.

Zwischen Folklore, Ambient und schweren Funkrockgrooves feinzeichnet Richard Holzmann auf einer einzigen Gitarre die Weiterentwicklung seiner Garagenband-Ästhetik. Jahrelanges Sammeln und Inhalieren von Drumsolo-Videos, die Findungsphase seiner “Kaufland-Ära” oder Bilder - gezeichnet nur mit einem Lineal - prägen Richard als musikalische Persönlichkeit und tragen ihn bis nach Leipzig. Durch die dortige Entfaltung eines tiefergehenden Verständnisses für Bewegung und Wort findet er Zugang, sogar Wohlgefallen in Prozessen. Ein Scheitern als natürliche Chance und nuancierte Tönen zwischen ‘ja’ und ‘nein’ erfahrbar zu machen, darin liegt sein Potential. Genau diese Details definieren seinen Fingerstyle aus einem organisch-gewachsenen Bauchgefühl heraus. Von der Skizze bis zum Portrait. Beim Spielen sieht man ihm seine Leidenschaft im ganzen Körper an - die tiefe Verbundenheit mit seinem Instrument. Richard Holzmann’s Klangbild ist getragen von unprätentiöser Leichtigkeit: die Lust in komplexe Strukturen einzutauchen, sie auszuhalten, zu transformieren. Dadurch entsteht eine Mühelosigkeit, die den Gitarristen nicht vor, sondern in das Publikum hinein bringt.

Die Musiker begegnen sich 2015 über das Künstlerkollektiv der Musikhochschule Carl-Maria-von-Weber in Dresden. Nach 3-jährigem Bestehen des Duos wurden bundesweit ca. 80 Konzerte von eigener Hand geplant und durchgeführt. Sie waren Gäste des TFF Rudolstadt Festivals und spielten außerdem zwei Tourneen in Kollaboration mit der Slam Poetin Bonny Lycen als musikalisch-poetisches Trio „Vorwärts, Herz!“. Marie Antoinette arbeitet seit 2012 an Material für dieses Projekt und veröffentlichte vorab zwei EPs solo. Die erste gemeinsame EP mit Richard Holzmann URBANE CHANSONS wurde 2015 in Eigenregie produziert und veröffentlicht. Eine Freundschaft und Verdichtung ihrer Musik hat sich kristallisiert. 2016 und 2017 entstand ausreichend Material neuer Stücke, welches die Musiker in einer Residenz der Künstlerstadt Kalbe finalisierten.

Ihr Debutalbum CØPENIKK erscheint vorraussichtlich Februar 2019.

Unbedingt anhören!

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